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  1. NGL-Workshop mit Eugen Eckert und Joachim Raabe

NGL-Workshop mit Eugen Eckert und Joachim Raabe

Super Stimmung beim Chor-Workshop in St. Michael

Jugendstelle Amberg

NDW (Neue Deutsche Welle) war in den später 70er, frühen 80er Jahren angesagt. NGL ist es jetzt bei kirchlich orientierten Jugendlichen: Neues Geistliches Lied.

"Es gibt Wunder"

lautete der Titel eines eintägigen Workshops in St. Michael, in dessen Mittelpunkt das kirchenmusikalische Genre des Neuen Geistlichen Lieds (NGL) stand. Und in der Tat öffneten die beiden Protagonisten dieses Tages den knapp 100 Teilnehmern förmlich eine musikalische Wundertüte. Die 14-jährige Lisa brachte es so auf den Punkt: "Die zwei da vorne sind einfach super." Gemeint hat sie den Pfarrer, Texter und Musiker der Frankfurter Band Habakuk, Eugen Eckert, und Joachim Raabe, einen Kirchenmusiker, Komponisten und Arrangeur. 

Brandneue Stücke

Im Zentrum dieses Tages stand das Chorbuch "Träume hüten", mit dem neue Stücke für die Gestaltung von Gottesdiensten eingeübt wurden. Zudem lernte die Runde auch einige ganz neue Lieder wie "Dass wir Ruhe finden" oder "Und ich zeigte viel Leidenschaft" kennenlernen. Winfried Fleischmann, der Initiator und zusammen mit engagierten Helferteam auch der Macher dieses Tages, ist es ein erklärtes Anliegen, dieses kirchenmusikalische Genre weiter zu verbreiten. Im Namen des Workshop-Veranstalters, der Katholischen Jugendstellen Amberg und Weiden, KEB Amberg und des ökumenischen Vereins "intakt", hob er hervor, mit Texten in einer zeitgemäßen Sprache, verständlichen Inhalten und ansprechenden Rhythmik mehr junge Leute erreichen zu wollen. Zudem seien die beiden Referenten "besonders authentisch".

Abends ausprobiert

Eugen Eckert zeigte sich zudem von den vielen jungen Teilnehmern sehr beeindruckt: "Das ist eine neue und sehr positive Entwicklung, und wenn man so eine singende Gemeinde vor sich hat, hat man ein paar Gefühle vom Himmelreich, wenn Engelschöre singen", bemühte er nicht ganz ernst gemeint ein klassisches Bild aus dem früheren Religionsunterricht. Das neu Erlernte wurde zum Abschluss in der Vorabendmesse der Pfarrei, die Diözesanjugendpfarrer Thomas Helm zelebrierte, umgesetzt.  
(Wolfgang Lorenz)