Amberg
Jugendliche sitzem auf der Freitreppe am Mariahilfberg und feiern den Jugendtag am Berg
Du + ich = Kirche 1/3
Ministranten feiern einen Gottesdienst im Innenhof des Klosters Ensdorf
Kirche erleben 2/3
ca. 150 Ministranten sitzen in Rom am Boden und spielen gemeinsam ein Singspiel
Miteinander Spaß haben 3/3
  1. (Jugend-)Surffahrt 2019

(Jugend-)Surffahrt 2019

33 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Bistum Regensburg unterwegs zum Surfen nach Südfrankreich

Jugendstelle Amberg

Die nächste Welle gehört dir
#thenextwaveisyours

 

33 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 35 Jahren aus dem Bistum Regensburg machten sich auf nach Vieux-Boucau in Südfrankreich, um in zehn Tagen das Surfen zu lernen.

5 Uhr morgens am Sonntag. Es ist noch stockdunkel und Amberg-Sulzbach schläft. Bis auf 33 junge Menschen und ihre zwei Betreuer, die sich in dieser Nacht für zehn Tage auf den Weg von Amberg und Regensburg nach Südfrankreich machten.
Die Vorfreude war greifbar, nach monatelangen Planungs- und Vorbereitungstreffen. Organisiert wurde die Surffahrt von den beiden Jugendreferenten Madeleine Gräf und Simon Schmucker der Jugendstellen Amberg und Regensburg-Land des Bistum Regensburg.

24 Stunden Busfahrt sind eine lange Zeit und der wohl unangenehmste Part der ganzen Reise. Doch war diese erstmal überstanden, begann eine unbeschreibliche Zeit für die Jugendlichen. Zehn Tage Campleben in Vieux-Boucau in Südfrankreich. Der Reiseveranstalter „wavetours“ stellte der 33-köpfigen Gruppe insgesamt acht Surflehrer und deren Surfassistenten zur Seite, die den Teilnehmern mit insgesamt drei Stunden pro Tag das Surfen beibrachten. Gelernt wurde nicht nur das Surfen an sich, sondern zusätzlich alles, was es über das Meer, das Wetter, die Gezeiten, die Strömung, den Wind und die örtlichen Gegebenheiten zu lernen gab, damit das Surfen, das an sich eine Extrem- und Risikosportart ist, möglichst verletzungsfrei und sicher abläuft.

„Wir sind richtige Outdoormenschen geworden“, so Madeleine Gräf. „Wir essen draußen, wir schlafen draußen in Zelten, sogar die Duschen und Toiletten sind im Freien.“ Schuhe braucht man keine, denn überall ist Sand und man läuft nur noch barfuß. Das Leben dort kommt einem vor wie in einer Blase, alles dreht sich ums Surfen und Boarden, man braucht keinen Fernseher mehr, kein Radio, ab und zu mal ein Blick auf das Handy, das wars. Das Leben in Vieux-Boucau ist ein anderes als hier. Und die Jugendlichen sind sich alle einig, mehr braucht es nicht.

Die beiden Jugendreferenten begleiteten die jungen Leute mit täglichen Abendimpulsen, spirituellen Themen und Gesprächsbereitschaft für jeden, der etwas auf dem Herzen hatte und loswerden wollte. „Streitigkeiten gab es nie, die Atmosphäre ist kaum in Worte zu fassen. Das hier muss man einfach erleben. Wenn du da draußen im Ozean bist und auf deinem Brett sitzt und auf die nächste, auf deine Welle wartest, dann gibt es nur dich, dein Brett, den Ozean und deine mentale Stärke“, so ein Teilnehmer der Surffahrt.

Ein surffreier Tag musste aber auch mal sein, um den Muskeln eine Chance der Regeneration zu gewähren. An diesem Tag gab es einen Ausflug nach San Sebastián nach Spanien. Ein Tag am Hafen mit Panorama, in der Stadt zum Shoppen und genießerischem Essen, ein Abend auf der Burg, um den Sonnenuntergang am Horizont zu beobachten.

In einem Thema sind sich alle einig. Das war nicht die letzte Fahrt mit den Jugendstellen zum Surfen nach Vieux. Es herrscht dringender Wiederholungsbedarf.