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  1. Jugendkreuzweg 2015

Jugendkreuzweg 2015

Wie wäre das heute mit dem Leiden Jesu?

Jugendstelle Amberg

Etwa 50 Teilnehmer und BDKJ-Diözesanvorsitzender Christoph Streit erlebten in der Stadt Amberg einen außergewöhnlichen und sehr inhaltsreichen Jugendkreuzweg, zu dem der BDKJ Amberg mit seinen Mitgliedsverbänden einluden. Unter der musikalischen Begleitung von Andreas Scheidler ( Pfarrei St. Michael ) ließen die Verantwortlichen das Leiden spüren und transportierten diese Gedanken in die Jetztzeit.
Bei der Station eins wurde eine Kopie eines Röntgenbildes ausgeteilt, auf dem man einen Schatten erkennen konnte. Solche Schatten in Form von Krankheit oder Verlusten habe jeder Mensch in seinem Leben mit zutragen, auch der Mensch gewordene Jesus. Die zweite Station beschrieb die Gefühle und das Leid der Gottes Mutter Maria und bei der dritten Station wurden verschiedene Szenen zum Thema Zivilcourage vorgespielt. Am Ende dieser Station bekam jeder Teilnehmer ein Stück Zivilcourage, das er an jemanden verschenken könne, für den er jederzeit einstehen würde. Der nächste Halt beschäftigte sich mit der Frage, was uns im Leben niederdrücken würde. Auf Schuhschachteln waren Begriffe wie Schule (Noten, Lehrer), Arbeit (Belastung), Vereine (zu große Erwartungen ), Familie (Ansprüche), Freunde (Zwänge) oder die eigenen Ansprüche geschrieben und gerade die brachten den aufgebauten Turm zum Einsturz. Der nächste Stopp beschrieb die Situation von Jesus am Kreuz und hinterfragte im Alltagsleben, inwieweit wir Menschen für andere Mitmenschen zum Täter werden würden. Als Aktion durften die jungen Erwachsenen für eigene Taten einen Nagel in ein Holzkreuz schlagen. Gott sei auch in ganz schwierigen Lebenssituationen für uns Menschen da und Jesus stecke in jedem Menschen, so Station sechs. Als Zeichen für alle Trauernden wurden Kerzen angezündet und darauf die Form eines Herzens gebildet, um Hoffnung auszudrücken.